Woher wir kommen: Einstieg mit der Formel ADAC!
Powerboat Racing Team Schuft - die Anfänge!
Seit 2003 ist das Powerboat Racing Team Schuft im Motorbootrennsport aktiv: Nach Teilnahme an Sichtungslehrgang
und Rennbootschule im Herbst 2002 waren die Voraussetzungen geschaffen für den Einstieg in den Rennbootsport. Der ADAC
Hessen-Thüringen stellte dem neu gegründerten Powerboat Racing Team Schuft als Neueinsteiger ein Boot für die Saison 2003 zur Verfügung. Der ersten
Saison in der Formel ADAC folgten 5 weitere - immer mit dem Boot und unter der Bewerbung des ADAC Hessen-Thüringen, dem adac-gelben Katanmaran mit der
Nummer 5.
In 2007 dann wusste man im Team: Es muss noch weitergehen. Man suchte nach dem nächsten konkludenten
Schritt - und fand ihn in der Formula Mercury (damals: Formula Four) in Skandinavien! Eine Klasse, so zeigte sich, die alles mitbrachte,
um Fortschritt zu bringen, um weiter zu bringen, um die nächsten Erfahrungen zu sammeln. Der ADAC und das Project Formula Four
unterstützen den Umstieg und holten ein Rennkatamaran der Klasse Formula Four nach Deutschland. Die Boote, anders als die offenen
Rennkatamarane der Formel ADAC, allesamt mit Sicherheitscockpit und Atemluftsystem ausgerüstet, entsprechen dem aktuellen Sicherheitsstandard
vollumfänglich. Zudem bringen die 60PS Motoren ca. 120km/h auf's Wasser! Die Serie selbst: Mit Rennen im Rahmenprogramm der Formel 2000
für Zuschauer, Fahrer und Sponsoren attraktiv!
Powerboat Racing Team Schuft war von Anfang an dabei: Sowohl bei
den Fahrertrainings in Lüttich (Belgien) und Kahl (Deutschland)war man dabei als auch nahm man die Möglichkeit eines Gastrennens im schwedischen
Karlshamn im Juli 2007 wahr. Ein Einsatz, der mit einem 3. Platz belohnt wurde! Nach dem Rennen in Berlin war es dann entschieden:
Ein Boot der Formula Mercury wurde gekauft - den Aufstieg nun fest im Blick!
Einstieg leicht gemacht: Sichtung und Rennbootschule
Rennfahrer werden? Der ADAC macht den Einstieg leicht! Grundvoraussetzung zur Teilnahme in der Formel
ADAC, der Einstiegsklasse des ADAC, ist ein Mindestalter von 16 Jahren und die Teilnahme an einem Sichtungslehrgang und einer
Rennbootschule. Sichtungslehrgänge führt der ADAC bis zu zweimal im Jahr, jeweils im Frühjahr und im Herbst einen Jahres, durch.
Ziel der eintägigen Veranstaltung ist Kennenlernen des Renngerätes und Ausmachen von Talenten. Weiter Interessierte können sich
nach absolviertem Sichtungslehrgang zur zweitägigen Rennbootschule melden, in der dann neben der Praxis auch die zum Rennen
notwendige Theorie vermittelt wird. Die Rennbootschule schliesst ab mit einer Prüfung vor dem Deutschen Motoryachtverband (DMYV) zum
Erlangen der Rennlizenz. Mit Vorliegen einer gültigen Rennlizenz steht einem Start bei einer der vielen Rennveranstaltungen
nichts mehr im Wege.
Neben der Formel ADAC, einer Katamaran-Klasse zum Einstieg in den Motorbootrennsport, stehen
Interessierten auch weitere Klassen zum Einstieg zur Verfügung: So z.B. die T550, eine vom DYMV ausgeschriebene Einstiegsklasse, die
mit sogenannten Dreikantpfeilen ausgetragen wird, aber auch die OSY400, eine nicht-organisierte Klasse, die mit Propridern oder
Dreipunktern, also einer Klasse, die im Liegen gefahren wird, an den Start geht.
Das Konzept der Formel ADAC
Die Formel ADAC wurde als Einstiegsklasse in den Motorbootrennsport durch den ADAC
und die ADAC MSG (Motorbootsportgesellschaft) auf die Beine gestellt und ging 1999 mit den ersten Fahrern in nagelneuen Booten an den Start.
Das liegt nun 7 Jahre zurück. 7 Jahre, in denen sich die Formel ADAC zu
einer der erfolgreichsten und attraktivsten Rennbootklassen in Deutschland
entwickelt hat und die auch international Interesse weckt. Darüber hinaus
hat sie bewiesen, dass sie als Einstiegsklasse hält, was sie verspricht
und hat zwischenzeitlich dem ein oder anderen Fahrer einen Aufstieg bzw.
einen Wechsel in andere Klassen - in die Formel 2 oder die Formel 1 -
geebnet.
Das Konzept
der Formel ADAC basiert auf dem Prinzip der Chancengleichheit, um unter
den jungen Talenten den oder die jeweils Besten herauszufinden. Gefahren
wird in baugleichen Booten, angetrieben mit gleicher Motorisierung und
identischem Propeller, so dass keinerlei Vorteile durch das gefahrene
Material im Kampf um den Titel des Deutschen Meisters entscheiden sollen. Daher wird
für alle Starter auch ein Mindestgewicht vorgeschrieben, welches zu keiner
Zeit im Rennen 260kg (Boot, Fahrer und Ausrüstung) unterschreiten darf,
was insbesondere den üblicherweise vorhandenen Gewichtsvorteil von
jüngeren Fahrern im Feld ausgleicht.
Die Formel ADAC steht allen
Interessierten und Motorsportbegeisterten ab 16 Jahren zur Teilnahme
offen. Als Grundvoraussetzung gelten die Teilnahme an einem
Sichtungslehrgang und der Rennbootschule, die mit der Lizenzprüfung vor
dem Ausschuss des DMYV (Deutschen Motoryachtverband) abschliesst.
Boote zum Einstieg können über den ADAC beschafft werden. Die jeweils Besten aus der
Rennbootschule haben aber auch die Möglichkeit, durch Zurverfügungstellung
eines Bootes für eine Saison lang gefördert zu werden.
Sie wollen mehr über uns erfahren?
Fordern Sie unsere Geschichte an: Gerne übersenden wir Ihnen einen ausführlichen Rückblick auf unsere Erfahrungen und Ergebnisse in der Formel ADAC (2003 - 2007).
Weitere Informationen
Powerboat Racing Team Schuft
Simone Bianca Schuft
info@schuft-racing.de




